Price Action im Forex: Levels, Patterns, Candlestick-Modelle - Szenarien und Konfluenz

Ein sauberer Chart ohne Indikatorballast: S/R-Levels, Pin Bar, Inside Bar, Engulfing, Fakey, Einstiegs- und Ausstiegsszenarien, Risikomanagement und Konfluenz in einem Leitfaden.

Geschrieben vonCryptoRanks Research
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Aktualisiert

📖 Price Action im Forex: Was es ist und wozu man es braucht

Price Action bedeutet Trading am "sauberen Chart": Entscheidungen werden auf Basis des Preisverhaltens, seiner Levels und Candlestick-Formationen getroffen, ohne sich auf Indikatoren zu stützen. Dieser Ansatz hilft fortgeschrittenen Tradern, den Marktkontext genauer zu lesen, diszipliniert mit Szenarien zu arbeiten und den Anteil hochwertiger Einstiege zu erhöhen.

Ziel dieses Materials ist ein systematischer, szenariobasierter Ansatz für Price Action im Forex: wie man Unterstützungs-/Widerstandszonen (S/R), welche Candlestick-Modelle als zentral gelten, wie man mit Pattern arbeitet (Inside Bar, Fakey, Engulfing, 2-Bar Reversal), wie man Konfluenz hinzufügt (das Zusammenfallen unabhängiger Faktoren in eine Richtung), Risiken steuert und einen Trade von der "Idee" bis zum Ausstieg plant.

Unterstützungs- und Widerstandslevels

Definitionen: Unterstützung - ein Bereich, in dem Nachfrage historisch das Angebot absorbiert hat und Abwärtsbewegungen abgeklungen sind; Widerstand - ein Bereich, in dem Angebot die Nachfrage überwogen hat und Aufwärtsbewegungen gestoppt wurden. In Price Action sind Levels vor allem Zonen, keine dünnen Linien; Einstiege werden anhand von Reaktionen innerhalb der Zone gesucht.

Fokussieren Sie sich auf höhere Timeframes (D1 → H4) und markieren Sie Extrempunkte, von denen aus der Preis große Reversals/Impulse gemacht hat. Fassen Sie nah beieinanderliegende Marken zu einer Zone von 5-20 Pips Breite bei Majors zusammen. Auf dem Arbeits-TF (H1-H4) präzisieren Sie die Grenzen anhand frischer Candlestick-Reaktionen (Dochte, Engulfing, dichte Cluster).

  1. Markieren Sie die Schlüsselzonen auf D1/H4 und halten Sie den Grundtrend fest.
  2. Fassen Sie nahe Levels zu sauberen Zonen zusammen, um visuelles Rauschen zu entfernen.
  3. Beobachten Sie auf dem Arbeits-TF die Preisreaktion an den Zonengrenzen und warten Sie auf Bestätigung.
Lassen Sie nur 3-5 wirklich relevante Zonen im Chart - ein Überladen mit Linien zerstört szenariobasiertes Denken.

Verhaltensbasierte Candlestick-Modelle

Idee: Die Form einer Kerze ist die Spur des Kampfes zwischen Käufern und Verkäufern. Lange Dochte zeigen die Ablehnung eines Levels, "innere" Kerzen eine Pause, "äußere" Kerzen einen Wechsel der Dominanz.

Begriffe (zum ersten Mal): SL - Stop-Loss (Begrenzung des Verlusts); TP - Take-Profit (Gewinnmitnahme); RR - Verhältnis Gewinn/Risiko; S/R - Unterstützungs-/Widerstandszonen.

Pin Bar

Eine Kerze mit kleinem Körper und langem Docht - ein Signal für Ablehnung des Preises an einer Zone.

  • Stärker an S/R und nach Erschöpfung eines Impulses.
  • Technik: Einstieg nach Bestätigung durch den Schlusskurs; SL - hinter den Docht; TP - zur nächstgelegenen gegenüberliegenden Zone.
  • Basisorientierung für RR - ≥ 1:2.

Inside Bar

Eine Kerze vollständig innerhalb der Spanne der "Mutterkerze": kurze Konsolidierung vor einer Bewegung.

  • Im Trend liefert sie häufiger eine Fortsetzung; an Zonen ist ein Reversal möglich.
  • Technik: Breakout des High/Low der "Mutterkerze"; SL - hinter die gegenüberliegende Seite der Spanne.

Outside / Engulfing

Die neue Kerze deckt die vorherige vollständig ab - Engulfing, Wechsel der Dominanz.

  • Stärker an S/R und nach einer langen einseitigen Bewegung.
  • Technik: Einstieg in Richtung des Engulfing; SL - hinter das Extrem des Patterns; TP - nach Struktur.

False Break

Kurzer Ausbruch über ein Level mit schneller Rückkehr in die Range.

  • Oft begleitet von langen Dochten und/oder Engulfing.
  • Technik: Einstieg nach Bestätigung durch eine Reversal-Kerze; SL - hinter den "falschen" Schatten; TP - zur Quelle des Impulses.

Zentrale Price Action Pattern

Pattern = Setup: Formation + Kontext + Managementplan. Unten stehen praktikable Konstruktionen und ihre Anwendung.

Neue Definitionen: Marktstruktur - eine Abfolge von Swings (Hochs/Tiefs), die die Richtung vorgibt; Strukturstufen - die nächsten Orientierungspunkte innerhalb dieser Abfolge für gestaffelte Gewinnmitnahmen.

Inside Bar - Breakout und Fortsetzung

Konsolidierung innerhalb der "Mutterkerze"; liefert eine Trendfortsetzung oder ein Reversal an der Zone.

  • Funktioniert am stärksten "im Rücken des Trends".
  • Einstieg: Breakout des High/Low der "Mutterkerze"; SL - hinter die gegenüberliegende Seite.
  • TP - nach Struktur (Stufen, Nachbarzone); Basis-RR 1:2/1:3.
Beispiel:

EURUSD, H4. Uptrend von D1; Breakout des Widerstands und Retest (Rückkehr des Preises zur durchbrochenen Zone). Inside Bar an S/R. Einstieg - beim Breakout des High der "Mutterkerze", SL - unter das Low der "Mutterkerze", TP - zur nächsten Zone; Teilgewinn bei 1R, Rest - per Trail (dynamischer Stop).

Fazit: Inside Bar - Einstieg per Breakout in Trendrichtung; SL hinter der Grenze, TP nach Struktur; funktioniert am besten beim Retest eines Levels.

Fakey - False Break und Reversal

Falscher Ausbruch aus der Range mit schneller Rückkehr und Richtungswechsel.

  • Beginnt wie eine Inside Bar, danach Breakout und Rückkehr.
  • Einstieg: über die Reversal-Kerze (oft Pin Bar/Engulfing).
  • SL - hinter die "falsche" Seite; TP - zur Quelle des Impulses.

Engulfing - Wechsel der Dominanz

Eine Outside Bar überdeckt die vorherige Kerze vollständig und zeigt einen scharfen Umschwung.

  • Stärker an S/R-Zonen und nach einem "ausgepressten" Trend.
  • Einstieg: in Richtung der Engulfing-Kerze; SL - hinter das Extrem; TP - nach Struktur.

2-Bar Reversal - Reversal mit zwei Kerzen

Zwei entgegengesetzte Kerzen, wobei die zweite die erste "auffrisst" und die Initiative wechselt.

  • Die erste ist groß in Trendrichtung, die zweite vergleichbar groß in Gegenrichtung.
  • Einstieg: nach Schluss der zweiten; SL - hinter das Extrem der ersten; TP - zur nächsten Zone.
Filterung: Priorität hat die Richtung des Trends im höheren TF und bedeutende Zonen. Ein Pattern ohne Kontext = nur ein Bild.

Playbook für Price Action Setups

Pin Bar an S/R

Ablehnung des Preises an einer bedeutenden Zone. Kann Reversal oder Fortsetzung sein - der Kontext des höheren TF entscheidet.

  • Einstieg: nach Bestätigung durch die nächste Kerze.
  • SL: hinter den Docht; TP: zur nächstgelegenen gegenüberliegenden Zone; Basis-RR ≥ 1:2.

Wichtig: Der Wert einer Pin Bar ist bei starken Zonen und bei Trendermüdung x2.

Inside Bar in Trendrichtung

Konsolidierung vor der Bewegung. Der beste Fall ist "beim Retest" nach einem Breakout (Retest - Rückkehr des Preises zur durchbrochenen Zone vor der Fortsetzung).

  • Einstieg: Breakout des High/Low der "Mutterkerze" in Trendrichtung.
  • SL: hinter die gegenüberliegende Seite; TP: Strukturstufen.

Fakey an der Range-Grenze

Falscher Ausbruch und scharfes Reversal. Die besten Fälle liegen an der oberen/unteren Grenze der Range und an wichtigen S/R.

  • Einstieg: über eine Reversal-Kerze nach der Rückkehr in die Range.
  • SL: hinter den "falschen" Schatten; TP: zur Quelle des Impulses.

Szenariobasierte Ansätze: einen Trade planen

Szenario = Plan A/Plan B: was bei Reaktion, Breakout, Retest oder False Break einer Zone zu tun ist.

Retest: Rückkehr des Preises zum durchbrochenen Level vor der Fortsetzung der Bewegung.

1R: die festgelegte Risikogröße im Trade (zum Beispiel 1% des Kontos).

BE (break-even): den Trade auf Einstand ziehen - der Stop-Loss wird auf den Einstiegspreis gesetzt.

Trail: ein dynamischer Stop-Loss, der der Preisbewegung nachgezogen wird.

Breakout und Retest in Trendrichtung (continuation)

Benötigt wird ein impulsiver Zonenausbruch mit überzeugendem Schlusskurs + ein Retest mit bestätigender Kerze. SL - hinter den Docht des Retests, TP - "stufenweise" zur nächsten Zone; einen Teil der Position bei 1R realisieren, den Rest per Trail führen.

  • Kontext: Trend im höheren TF, zunehmende Volatilität.
  • Trigger: bestätigende Kerze beim Retest.
  • Management: Nach 1R auf BE ziehen, Trail entlang lokaler Tiefs/Hochs.

Pullback zur Zone

Pullback innerhalb des Trends zu S/R. Reaktion = Einstieg nach Bestätigung (Pin/Inside → Breakout). SL - hinter Zone/Docht, TP - nach Struktur oder RR.

Trading in der Range

Arbeit von den Grenzen aus: oben suchen wir bearishe Reversals, unten bullishe. False Breaks der Grenze sind die beste Quelle für Setups. SL - hinter den "falschen" Schatten, TP - zur Mitte der Range oder zur gegenüberliegenden Grenze.

False Break und Reversal (fade fakeout)

Ausbruch über ein Level mit schneller Rückkehr nach innen. Einstieg - nach Bestätigung; SL - hinter den Schatten des False Break; TP - zur Mitte der Range oder zur nächsten Zone.

Fade fakeout - ein Szenario für die Arbeit mit einem False Break, bei dem der Preis nach einem kurzen Ausbruch über ein Level schnell in die Range zurückkehrt und wir eine Position entgegen dem ursprünglichen Impuls eröffnen.

Aufschlüsselung: fakeout = falscher Ausbruch eines Levels/einer Range-Grenze; fade = den Impuls "ausblenden", nach der Rückkehr des Preises nach innen dagegen einsteigen.

  • Einstieg: nach Bestätigung der Rückkehr in die Range durch eine Reversal-Kerze.
  • SL: hinter den Schatten des False Break.
  • TP: zur Mitte der Range oder zur gegenüberliegenden Grenze, danach nach Struktur.
MTF-Bestätigung: auf D1 - Zone/Richtung, auf H4/H1 - Pattern, auf M15 - Trigger.
  1. D1: Markieren Sie Schlüsselzonen und den Grundtrend.
  2. H4/H1: Formen Sie ein Szenario an der Zone (Breakout/Retest/False Break).
  3. M15: Warten Sie auf den Trigger und planen Sie den Einstieg mit Stop nach Struktur.

Szenariomatrix für Price Action

So nutzen Sie sie: Kontext wählen, Trigger abwarten, SL/TP und Bedingungen für die Ungültigkeit vorab festlegen.
KontextSuchenTriggerSLTPUngültig bei
Level-Breakout in TrendrichtungRetest der ZonePin/Engulfing beim RetestHinter Docht/ZoneNächste Zone; RR ≥ 1:2Schlusskurs unter/über der Zone gegen den Einstieg
Pullback im TrendReaktion an S/RInside → Breakout in TrendrichtungHinter die gegenüberliegende SeiteStrukturstufenBruch der lokalen Struktur
Trading in der RangeRange-GrenzeFalse Break + Reversal BarHinter den "falschen" SchattenMitte/gegenüberliegende GrenzeSchluss außerhalb der Range
False Break eines LevelsRückkehr nach innenEngulfing in Richtung der RückkehrHinter den Schatten des False BreakZur Quelle des ImpulsesErneuter False Break in Ihre Richtung

Risikomanagement und Ausstieg aus der Position

Price Action hebt Risikomanagement nicht auf. Das Signal ist der Einstieg; Ergebnis liefern Positionsgröße und Disziplin.
  • Risiko pro Trade: 0,5-1,5% des Kapitals nach SL; Volumen = Geldrisiko ÷ Abstand zum SL.
  • Stop-Loss: hinter ein strukturelles Extrem/den Schatten des Patterns; vermeiden Sie "zu eng" im Marktrauschen.
  • Ziele: Struktur (nächste Zone), Basis-RR ≥ 1:2; Teilgewinn bei 1R, der Rest per Trail.
  • Ungültig bei: Strukturbruch gegen die Position, erneuter False Break in Ihre Richtung, News-Spike gegen das Szenario.
Ausstiegslogik: Realisieren Sie dort, wo Sie es geplant haben, nicht "nach Gefühl".

Volatilität der Paare und Stop-Breite

Marktrauschen - kleine chaotische Schwankungen, die die Trendstruktur nicht verletzen, aber zu enge Stops auslösen; stimmen Sie die SL-Breite auf dieses "Rauschen" ab.

PaarTypisches "Rauschen" (Arbeits-TF)SL-Empfehlung
EURUSDunterdurchschnittlichSL etwas breiter als das Rauschen, Orientierung - hinter das Extrem der Zone
GBPUSDdurchschnittlich/überdurchschnittlichSL breiter; reduzieren Sie die Positionsgröße für ein konstantes Risiko in %
GBPJPYhochSL deutlich breiter; Volumen bei gleichem Risiko in % niedriger
Passen Sie die Positionsgröße an die SL-Breite an, nicht umgekehrt - das Risiko in % muss stabil bleiben.

MTF: Timeframes miteinander verbinden

D1: Karte

Wir bestimmen Richtung und Zonen. Ideen nur in Richtung des höheren Trends.

H4/H1: Setup

Wir warten auf die Bildung eines Patterns an der Zone: Inside/Pin/Engulfing.

M15: Trigger

Einstiegspunkt, enger SL nach Struktur, Bestätigung durch Schlusskurs.

Vorlagen für den Trade-Plan

📈
Breakout + Retest (Long): D1 - Uptrend; H4 - Breakout des Widerstands; H1 - Retest mit Pin Bar; Einstieg zum Markt; SL - hinter den Schatten; TP1 - 1R, TP2 - nächste Zone; Ungültig bei Schluss unter der Zone.
📉
Fakey an der Range-Obergrenze (Short): H4 - obere Grenze; H1 - False Break + Engulfing; Einstieg nach Bestätigung; SL - hinter den "falschen" Schatten; TP - Mitte der Range/untere Grenze.

Konfluenz: ein Signal verstärken

Konfluenz - das Zusammenfallen unabhängiger Faktoren in eine Richtung: Zone + Pattern + MTF-Abstimmung usw.
  • Level + Pattern: Reversal-Kerze an einer starken S/R-Zone.
  • MTF-Abstimmung: Die Richtung des höheren TF bestätigt das Setup auf dem Arbeits-TF.
  • Preisdynamik: Range-Kompression/Beschleunigung vor einem Impuls.
  • Volatilitätsfilter: SL sinnvoll breiter als das durchschnittliche Rauschen des Paares.
Addieren Sie keine gleichartigen Signale (zum Beispiel zwei ähnliche Oszillatoren) - die Faktoren müssen unabhängig sein.

Übersichtstabelle der Pattern

So lesen Sie sie: kurze Definition + Kontext, Einstieg, SL/TP und Basis-RR; Umbrüche wurden für die Kompaktheit hinzugefügt.
PatternBeschreibung und Anwendung
Pin BarPreisablehnung durch langen Docht;
Kontext: S/R oder Impulsermüdung; Einstieg: nach Bestätigung; SL: hinter den Docht; TP: zur nächsten Zone; RR: ≥ 1:2.
Inside BarKonsolidierung innerhalb der "Mutterkerze";
Kontext: Trend; Einstieg: Breakout des High/Low der "Mutterkerze"; SL: hinter die gegenüberliegende Seite; TP: Struktur/RR.
FakeyFalse Break der Range und Reversal;
Kontext: an Zonengrenzen; Einstieg: nach einer Reversal-Kerze; SL: hinter die "falsche" Seite; TP: zur Quelle des Impulses.
EngulfingOutside Bar, die die vorherige überdeckt;
Kontext: Level/Trendermüdung; Einstieg: in Richtung des Engulfing; SL: hinter das Extrem; TP: nach Struktur.
2-Bar ReversalWechsel der Initiative durch zwei Kerzen;
Kontext: an Zonen/nach langer Bewegung; Einstieg: nach Schluss der 2. Kerze; SL: hinter die 1.; TP: Zone/RR.

Fallen bei Price Action

❌ "Bild ohne Kontext"

  • Filtern Sie Pattern nach Trend des höheren TF und nach Zone.

❌ Stop "zu eng"

  • SL - hinter Extrem/Zone, sonst wird das Rauschen die Position "holen".

❌ Overtrading

  • Begrenzen Sie die Zahl der Ideen pro Tag; Fokus auf A-Klasse-Setups.

❌ News ignorieren

  • Während wichtiger Veröffentlichungen entweder das Volumen reduzieren oder Einstiege auslassen.

Typische Fehler und wie man sie vermeidet

  • Trading nach "Bildern" ohne Struktur. Verknüpfen Sie das Signal immer mit Kontext und Zone.
  • Stops "im Rauschen". Setzen Sie den SL hinter ein strukturelles Extrem.
  • Wiedereinstiege aus Emotionen. Keine Bedingungen - kein Trade; legen Sie Regeln vorab fest.
  • Verstoß gegen das Risikolimit. Das Risiko in % bleibt konstant, das Volumen hängt von der SL-Breite ab.

Wie man ein Price Action System testet

  1. Beschreiben Sie klare Regeln für Einstieg/Ausstieg/Ungültigkeit für jedes Pattern.
  2. Machen Sie einen manuellen Backtest mit 200-300 Beispielen (RR und Winrate nach Szenarien festhalten).
  3. Führen Sie einen Forward-Test auf Demo/Mikro durch: 30-50 Trades nach denselben Regeln.
  4. Fassen Sie die Ergebnisse zusammen: Wählen Sie A-Klasse-Setups aus, entfernen Sie überflüssige oder schwache Bedingungen.
Tipp: Speichern Sie Vorher/Nachher-Screenshots und einen kurzen Kommentar zur Entscheidung - das beschleunigt das Lernen.

Fälle: wie es im Chart aussieht

Price Action im Forex: Chart, Levels, Candlestick-Patterns und Szenarien
Pin Bar an Unterstützung auf D1: Schlusskurs gegen den Docht, Retest auf H1, Einstieg nach Bestätigung.
Fazit: Der Fall "Pin Bar an Unterstützung" - Einstieg nach Bestätigung beim Retest; SL - hinter den Docht; TP1 - 1R, TP2 - zur nächsten Zone nach Struktur.
Паттерн Fakey у верхней границы диапазона
Fakey an der oberen Range-Grenze: falscher Ausbruch und Engulfing in Richtung der Range.
Fazit: Für Fakey in der Range - Einstieg nach der Rückkehr nach innen und einer Reversal-Kerze; SL - hinter den "falschen" Schatten; TP - zur Mitte/gegenüberliegenden Grenze.

Glossar Price Action

BegriffKurze Definition
S/R (Unterstützung/Widerstand)Zonen, in denen sich das Gleichgewicht von Nachfrage/Angebot verändert; der Preis reagiert dort häufig.
RetestRückkehr zu einem durchbrochenen Level vor der Fortsetzung der Bewegung.
False BreakKurzer Ausbruch über ein Level mit schneller Rückkehr in die Range.
RR (risk-reward)Verhältnis des potenziellen Gewinns zum Risiko gemäß Stop-Loss.
MTFMulti-Timeframe-Analyse zur Abstimmung von Kontext und Einstieg.
BE (break-even)Den Trade auf Einstand ziehen, wenn der SL auf den Einstiegspreis nachgezogen wird.
R, 1REinheit des Trade-Risikos in Geld; 1R ist das vorab akzeptierte Risiko nach SL.
Trail (trailing stop)Dynamisches Nachziehen des SL entlang der Preisbewegung.
MarktstrukturAbfolge von Swings (Hochs/Tiefs), die die Richtung vorgibt.
RangeStabile Seitwärtsbewegung zwischen den Grenzen einer Range.

Mini-Szenariotrainer

D1 - Uptrend; H4 - Breakout; H1 - Retest ohne Trigger. Ihr Plan?
Auf den Trigger (Pin/Engulfing) beim Retest warten oder das Setup auslassen. Ein Einstieg ohne Bestätigung senkt die RR-Qualität.
Das Level hat 3-mal funktioniert; beim vierten Mal ist die Reaktion schwach. Was tun?
Das Level "erschöpft" sich. Suchen Sie eine stärkere Reaktion/Konfluenz oder wechseln Sie zum Breakout-Szenario.

Fazit

Price Action ist die Disziplin des Preislesens: Zonen, Candlestick-Verhalten, strukturelle Übergänge und szenariobasiertes Denken. Ein starker Einstieg entsteht dort, wo der Kontext des höheren TF, die Reaktion auf eine Zone und ein klarer Trigger im Arbeitschart zusammenkommen.

Planen Sie jede Idee als Plan: Wo ist der Einstieg, wo der Stop, wo die Teilgewinnmitnahme und wo wird das Szenario ungültig? Führen Sie ein Trading-Journal und analysieren Sie regelmäßig Screenshots - so wechseln Sie schneller von "Bildern" zu probabilistischem Denken.

Wichtig: Handeln Sie nicht die Kerze, sondern das Szenario: Level → Reaktion → Einstieg → Management. Verstärken Sie das Signal durch Konfluenz, halten Sie ein Basis- RR ≥ 1:2 ein und beachten Sie das Risikolimit pro Trade.

Ein systematischer Ansatz für Price Action erhöht die Qualität der Einstiege und die Vorhersagbarkeit der Ergebnisse: Karte (höherer TF), Kompass (Zone/Kontext) und Trigger (Pattern).

Fragen und Antworten (FAQ)

Was ist Price Action Trading in einfachen Worten?
Es ist das Lesen des Preisverhaltens ohne Indikatoren: Zonen, Candlestick-Reaktionen, Pattern-Bildung und szenariobasierte Entscheidungsfindung. Indikatoren können als sekundärer Filter genutzt werden, aber primär ist die Chartstruktur.
Auf welchen Timeframes funktioniert Price Action am besten?
Kontext und Zonen - auf D1/H4, die Signale selbst - auf H4/H1, der Einstiegspunkt - auf H1/M15. Dieser MTF-Ansatz gibt Balance zwischen "Rauschen" und Timing.
Wie validiert man eine Pin Bar vor dem Einstieg?
Sie sollte an einer bedeutenden Zone entstehen und "gegen den Docht" schließen. Je länger der Docht und je näher der Schlusskurs an der gegenüberliegenden Kante liegt, desto besser. SL - hinter den Docht; ungültig, wenn die nächste Kerze die Struktur gegen die Idee bricht.
Wie erkennt man Fakey in Echtzeit?
Zuerst sehen Sie eine Inside-Konsolidierung, dann einen Impuls in eine Richtung und eine schnelle Rückkehr nach innen mit einer Reversal-Kerze. Einstieg - nach Bestätigung des Reversals; SL - hinter die "falsche" Seite. Die besten Fälle liegen an klaren S/R.
Wie viele Konfluenzfaktoren reichen für einen Einstieg?
Meist reichen 2-3 unabhängige Faktoren: Zone + Pattern + Abstimmung mit dem höheren TF. Mehr ist nicht immer besser - vermeiden Sie "Analyse-Paralyse".
Wie wählt man die Positionsgröße?
Zuerst fixieren Sie das Geldrisiko (zum Beispiel 1% des Kontos), dann teilen Sie es durch die Stop-Größe in Pips - so erhalten Sie das Positionsvolumen. Dadurch werden RR und Risiko vor dem Einstieg kontrolliert.
Sollte man Pattern während Nachrichten handeln?
Eher nicht: In solchen Momenten ist Volatilität unberechenbar, und Pattern brechen häufiger. Reduzieren Sie entweder das Volumen oder lassen Sie den Einstieg aus.

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